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Orte und Regionen auf der Insel Grönland.

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Orte und Regionen

 

Grönland wird eingeteilt in die Regionen bzw. Großkommunen: Qeqqata Kommunia, Kommuneqarfik Sermersooq, Qaasuitsup Kommunia und Kommune Kujalleq. Hinzu kommt der keiner Kommune angehörende Nordost-Grönland-Nationalpark im Nordosten der Insel. 

Diese Aufteilung ist der Ergebnis einer Kommunalreform, die verschiedene Dörfer und Städte zusammengefasst hat. Die alte Aufteilung bestand aus 18 Kommunen: Nuuk, Sisimiut, Uummannaq, Ilulissat, Nanortalik, Qaqortoq, Narsaq, Ivittuut, Paamiut, Maniitsoq, Kangaatsiaq, Aasiaat, Qasigiannguit, Qeqertarsuaq, Ammassalik, Upernavik, Ittoqqortoormiit und Qaanaaq (Thule) aufgeteilt.

 

Sermersooq

 

Sermersooq ist die bevölkerungsreichste Großkommune des Landes. Sitz der Kommunalverwaltung ist die grönländische Hauptstadt Nuuk. Sehenswert in Nuuk (in der Stadt gibt es auch Hotels) sind u.a. die Universität, die sich in der ehemaligen Missionsstation Neu-Herrnhut befindet. Besucht werden kann außerdem die Erlöserkirche und das Nationalmuseum, wo man mehr zu Grönland und seiner Geschichte und Tradition erfährt.

Die Infrastruktur ist relativ gut und es gibt Hotels, Restaurants sowie gute Einkaufsmöglichkeiten. Sogar Nachtleben und Clubs gibt es hier. Außerdem gibt es hier den Internationalen Flughafen Nuuk sowie das Nuuk-Stadion, wo der IL Nuuk und B-67 Nuuk spielen, sowie die Nationalmannschaft. Eine kulinarische Spezialität der Region ist südgrönländisches Lamm, dass man unbedingt probieren sollte.

Der Ort Ivittuut wurde einst bekannt als Abbauort von Kryolith (Eisstein). Paamiut ist wegen seiner Landschaft besonders bei Wanderern und Trekkingfreunden beliebt. Im Hafen stehen noch alte Kolonialgebäude, sowie die Friedenskirche von 1909. Vor der Küste befindet sich große Populationen von Buckel- und Finnwalen.

Tasiilaq liegt an einem als sehr ruhig und idyllisch geltenden Fjord, der Ort ist ein Zentrum für die Umgebung mit Krankenhaus und Schulen. Ittoqqortoormiit liegt im Bereich des Scorebysunds an der Grenze zum Nordost-Grönland-Nationalpark. Der Ort liegt an der Ostküste, die auch lange von Norwegen beansprucht wurde. Qaanaaq oder Thule ist eine besonders bekannte Ortschaft und größter Ort im nördlichen Grönland. In der Nähe liegt auch die Thule Air Base. Im Ort gibt es eine Schule, Krankenhaus, Hotel und ein Museum. 

 

Kujalleq 

 

Die Großkommune Kujalleq liegt im äußersten Süden Grönlands. Hier befindet sich u.a. der Ort Nanortalik. Dort ist die Landschaft rau, aber es gibt gute Möglichkeiten für Wanderer und Bergsteiger. In der Nähe liegen die einzigen Wälder Grönlands, wo es Birken bis 5 m Höhe gibt. Im Sommer findet man hier sogar Bienen. Gerne besucht wird auch die kleine Insel Uunartoq, wo es eine heiße Quelle gibt. In der Umgebung findet man sogar eine Goldmine und in den Flüßen kleine Goldstücke, wenn man lange genug sucht und etwas Glück hat. Narsaq hat eine interessante Tierwelt (Wale, Robben, Polarfüchse) und liegt umgeben von grünen Bergen. Hier ist das Klima besonders mild und kann als atlantisch-ozeanisch bezeichnet werden.

In Qaqortoq befindet sich der älteste Springbrunnen Grönlands und einige Gebäude aus dänischer Kolonialzeit. Auch ein Museum ist hier zu finden, sowie in der Umgebung die Granitfiguren aus der Aktion Sten og Menneske.

 

Qeqqata

 

Die Großkommune Qeqqata liegt im mittleren Westen Grönlands. Sitz der Kommunalverwaltung ist Sisimiut. Sisimiut liegt zwischem Diskobucht und der Nuukregion. Imposant thront der Hausberg Nasaasaaq über der Stadt. Außerdem ist der Ort Start- oder Endpunkt des bekannten Trekkingpfades Arctic Circle Trail. auch hier ist das Klima noch realtiv mild. Allerdings kann auch hier das Wetter schnell wechseln.

Auf der Zimmermannsinsel befinden sich noch einige Gebäude aus der Walfängerzeit mit Speckhaus und Böttcherei. Hier gibt es auch eine Werft. Die Altstadt hat noch alte Kolonialgebäude zu bieten. Bekannt ist auch die älteste Kirche des Landes von 1775 mit dem Bogen aus Walknochen.

Maniitsoq wird auch das Venedig Grönlands genannt, denn hier gibt es viele kleine Inseln, sowie Brücken. Eines der größten Skigebiete befindet sich am Apussuit-Gletscher mit Möglichkeiten für Alpin- als auch Langlaufski.

 

Qaasuitsup

 

Qaasuitsup bedeckt den nördlichen Westen Grönlands. Sitz der Großkommune ist Ilulissat. Der Ort ist besonders bekannt wegen dem Ilulissat-Eisfjord, der zusammen mit einigen anderen der  schönsten Gegenden dieses Planeten zum UNESCO-Weltnaturerbe zählt.

Der Ort ist besonders bekannt wegen dem Ilulissat-Eisfjord, der zum UNESCO-Weltnaturerbe zählt. Sehenswert ist auch das Knud-Rasmussen-Museum, der Ort hat einen Hafen, zwei Fischfabriken und Hubschrauberlandesplatz. Im Winter werden hier auch gerne Hundeschlittenfahrten unternommen. Im Sommer kann man den nordischen Sommer mit Panarama über Diskobucht und Eisfjord genießen. 

Bekannt ist auch die Landschaft um Kangaartsiaq. Eine beliebte Tour führt zum Nordenskjöld-Gletscher und biete eine gute Möglichkeit die Region zu entdecken. Auch Aasiaat wird gerne besucht. Der Ort war einst ein bekannter Ort des Walfangs und lebt auch heute noch vom Fisch- und Krabbenfang. Hier gibt es neben einem Krankenhaus, Schulen und einer Satelittenstation auch einen Flughafen.

Qasigiannguit bietet alte Kolonialbauten, ein Museum und die typischen, farbigen Wohnhäuser an der idyllischen Bucht. Der Ort ist gut per Schiff und Hubschrauber erreichbar und bietet auch Hotels und Restaurants. Das Wetter ist relativ stabil, die Berge im Umland laden zum Wandern ein. Uummannaq war einst Drehort des Film SOS Eisberg. Außerdem findet hier jährlich die Weltmeisterschaft im Eisgolf statt. Bekannt ist auch das Torfsteinhaus sowie die alten Gebäude des Ortes.

Wahrzeichen ist jedoch die Feldsteinkirche. Hier gibt es viele Wale und Robben und gerne werden Kajaktouren wahrgenommen. Imposant ist auch die Fjordlandschaft und die vielen Eisberge der Region. Das nördlichste Freilichtmuseum findet man in Upernavik. In der Region findet man außerdem riesige Vogelfelsen mit Populationen an Lummen und Lundis.  

 


 

Einige allgemeine Informationen zu den einzelnen Regionen nach Himmelsrichtungen:


Nordgrönland


Für alle, die sich einen Eindruck von der gesamten arktischen Schönheit der Insel machen wollen ist der Norden von Grönland genau die richtige Region. Dort kann man im Sommer die anhaltende Mitternachtssonne erleben und im Winter die Nordlichter leuchten sehen. Außerdem sind hier besonders aufregende Fahrten mit dem Hundeschlitten möglich und man kann sich einen Einblick in das traditionelle Leben der Inuit verschaffen, die in dieser Region einige Siedlungen haben. Auch Flüge mit dem Hubschrauber zum Inlandeis oder ein traditioneller Robbenfang sind im Norden von Grönland möglich. Diese Gegend gehört auf jeden Fall zu den beliebtesten Zielen auf Grönland, denn auch im Sommer kann man dort die Gletscher besteigen und sich ansehen, wie die Natur in dieser kalten Region ihre ganz besondere Schönheit offenbart. Nordgrönland ist für alle, die die Natur lieben und sich ein umfassendes Bild vom Leben im Eis machen wollen eine Gegend, deren Besuch sich mehr als lohnen kann, nicht nur wegen der Aktivitäten die möglich sind, sondern auch wegen des besonderen Charmes, den diese Gegend ausstrahlt und den man sofort spürt, wenn man seinen Blick über die weite und weiße Landschaft schweifen lässt. Gerade durch die Inuit und deren Hunde ist dort eine besonders urige Stimmung, die einen schnell in ihren Bann schlägt und nicht mehr loslassen will.


Südgrönland


Die Gegend auf Südgrönland ist besonders reich an Kontrasten und Gegensätzen, die einen Aufenthalt dort zu einem ganz besonderen Erlebnis machen. Auf der einen Seite sieht man dort das Ganze Jahr über eisige Gletscher, die beeindruckend wirken und besondere Möglichkeiten bieten, auf der anderen Seite findet man dort aber auch eine blühende Landschaft vor, die von fruchtbaren Feldern und weidenden Tieren geprägt ist. Hier kann man sich nicht nur einen Einblick in das Leben der Nordländer, sondern auch einen in das der Inuit verschaffen, es ist möglich Fischen zu gehen, man kann die Jagd durch einen grünen Wald genießen und noch einiges derlei mehr. Die Fjorde in der Region von Südgrönland eignen sich sehr gut um mit Schiffen und Booten befahren zu werden, so dass auch eine Tour zum Inlandeis auf der Liste der möglichen Aktivitäten steht. Für ausgedehnte Wanderungen und andere Erlebnisse in der rauen und zugleich milden Natur Grönlands ist diese Gegend genau das Richtige und naturverbundene Menschen, die gerne die Gegend erkunden wollen sind dort auf jeden Fall an der richtigen Adresse. Insbesondere wer auch einmal die andere Seite Grönlands sehen möchte und nicht nur Schnee und Eis, kann sich dort einen fabelhaften Eindruck von diesem Land verschaffen, in  dem es so viele besondere Dinge zu sehen gibt.


Ostgrönland


Ostgrönland ist wohl einer der Teile des Landes, in denen es besonders viele Dinge zu sehen und zu erleben gibt,  hier findet man viele Besonderheiten und vor allem die Möglichkeit unberührte Natur zu erleben. Ostgrönland ist eine der wenigen Regionen der Welt, in der es wirklich noch Gegenden gibt, die nicht besiedelt sind und in denen man keinerlei Spuren von menschlichem Einfluss sehen kann, was für viele Menschen eine ganz besondere Erfahrung ist. Auf der Suche nach einem Souvenir sollte man sich dort die Handwerksstücke der Einwohner einmal näher anschauen, denn diese sind oftmals wirklich faszinierend und wunderschön. Zwei größere und sieben kleinere Ortschaften in dieser Gegend sorgen dafür, das alles überschaubar bleibt und man sich sehr gut zu Recht finden kann. Obwohl in dieser Region nur sehr wenige Menschen leben kann man doch dort einiges unternehmen und viele besondere Dinge erleben. So kann man dort im Sommer zum Beispiel Schiffsfahrten zu den Gletschern oder zum Inlandeis unternehmen. Zudem kann auch mit dem Kajak eine Tour gemacht werden und noch einiges mehr. Im Winter kann man Ski Laufen, mit dem Hundeschlitten fahren, einen Flug mit dem Hubschrauber genießen und das Nordlicht bestaunen, das über den Himmel flackert. Wer möchte kann in dieser Gegend natürlich auch jagen oder fischen gehen und dabei echte Abenteuer erleben. Naturbegeisterte finden in der Gegend von Ostgrönland den größten Nationalpark der Welt vor, durch den man eine Wanderung unternehmen kann. Neben historischen Siedlungen kann man sich dort auch die besondere Schönheit der Natur auf der Insel anschauen und sehen, was dieses spezielle Land so besonders macht.


Westgrönland


Westgrönland ist was die Bevölkerung angeht die Gegend auf Grönland, in der die meisten Menschen leben und dennoch ist die Bevölkerung dort nicht wirklich dicht und man kann Ruhe genießen, wann immer einem der Sinn danach steht. Gut erkunden lässt sich die Region auch auf einer Arktis Kreuzfahrt. Die Fjorde dort frieren in der Regel niemals richtig zu, so dass man sowohl im Sommer als auch im Winter mit Schiffen und Booten dort fahren kann. Dabei findet man oftmals auch die Gelegenheit sich Wale oder Robben anzuschauen, die sich an der Küste tummeln und diese in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten, wozu man sicherlich ansonsten nur selten die Gelegenheit hat. Was die Aktivitäten angeht spielt auch in Westgrönland die freie Natur eine wichtige Rolle. Egal ob man sich Moschusochsen anschauen möchte, eine Fahrt mit dem Hundeschlitten wünscht oder gerne Fischen gehen möchte, das alles ist hier möglich. Zudem bietet Westgrönland auch gute Bedingungen, was Skilaufen angeht, so dass auch hier keine Wünsche offen bleiben. Kulturelle Einrichtungen und Ausstellungen, bei denen man sich über das Leben der Inuit informieren kann runden das Angebot ab und sorgen dafür, dass auch die Kultur nicht zu kurz kommt, wenn man eine Reise nach Grönland unternimmt, selbst wenn die Natur natürlich den größten Stellenwert einnimmt und auch die meisten Highlights zu bieten hat.